Restauratorin
Hannah
Sie ist es gewohnt, Spuren zu lesen, ohne dem Original etwas hinzuzufügen. In New York begegnet ihr jedoch ein Rätsel, das sich nicht mit Geduld und feinen Werkzeugen lösen lässt.

Historischer Gegenwartsroman
Manche Häuser verschwinden. Ihre Geschichten nicht.
Eine Restauratorin, ein winziges Haus im Modell von New York und die Spur einer deutschen Auswandererfamilie: ein Roman über Erinnerung, Verlust und eine Stadt, die sich immer wieder neu erfindet.
Die Geschichte
Als die Restauratorin Hannah ein nur neun Zentimeter großes Modellhaus untersucht, entdeckt sie Details, die dort nicht sein dürften: ein blaues Fenster, kaum sichtbare Abweichungen und eine Spur, die bis zum berühmten Panorama von New York im Queens Museum führt.
Ihre Suche bringt sie nach New York und zurück zu Frieda Bauer, einer deutschen Auswanderin, und zu Luise, einem sechsjährigen Mädchen, dessen Geschichte zwischen East Village, North Brother Island und den verschwundenen Orten der Stadt verloren ging. Alte Karten widersprechen offiziellen Listen. Namen wurden ausgeliehen, Häuser ausgelöscht – und jemand will, dass es dabei bleibt.
Zwischen Gegenwart und Vergangenheit entsteht das Bild einer Familie, die in New York eine neue Heimat suchte, und einer Stadt, die ihre Geschichten ebenso zuverlässig verbirgt, wie sie neue hervorbringt.
Begegnungen
Entscheidungen, Loyalitäten und Geheimnisse: Diese Figuren tragen den Roman – ohne zu verraten, wohin ihre Wege führen.
Restauratorin
Sie ist es gewohnt, Spuren zu lesen, ohne dem Original etwas hinzuzufügen. In New York begegnet ihr jedoch ein Rätsel, das sich nicht mit Geduld und feinen Werkzeugen lösen lässt.
Queens Museum
Priya kennt das Panorama und seine Geschichte bis in die kleinsten Straßen. Sie weiß aber auch, dass jedes Modell nur das zeigt, was jemand darin festhalten wollte.
Dokumentarist
Gabe sammelt Bilder und Geschichten einer Stadt, die sich schneller verändert, als sie erinnert werden kann. Für Hannah wird er zum Übersetzer zwischen New York und seiner Vergangenheit.
Deutsche Auswanderin
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts versucht Frieda, sich und ihrer Familie in New York ein neues Leben aufzubauen. Eine einzige Entscheidung verändert, unter welchem Namen ihre Geschichte weiterlebt.
Das verschwundene Kind
Sechs Jahre alt und beinahe aus allen Aufzeichnungen getilgt. Doch ein blaues Fenster, eine Gegenkarte und ein winziges Haus bewahren ihre Spur.
Schauplätze
Hinter dem Roman
Der Roman verbindet eine erfundene Familiengeschichte mit realen Orten, historischen Dokumenten und Ereignissen der New Yorker Stadtgeschichte. Viele Schauplätze existieren noch heute; andere sind verschwunden oder nur in Karten, Archiven und Erinnerungen erhalten geblieben.
New York ist dabei mehr als eine Kulisse. Die Stadt verändert sich, bewahrt Widersprüche und entscheidet mit darüber, welche Geschichten sichtbar bleiben. Der Roman folgt ihren Spuren so nah wie möglich – und lässt der Fiktion dort Raum, wo die Archive schweigen.

Veröffentlichung in Vorbereitung
Manche Häuser verschwinden. Ihre Geschichten nicht.